Handlung

 

Ein junger Amerikaner reist nach Italien mit dem Auftrag einen reichen Taugenichts zu überzeugen zu seinem Vater zurückzukehren. Er wird sich jedoch immer mehr mit dem Betrug in das glamouröse Leben des Nachkommens und seiner Freundin rein finden bis er sich wünscht seinen Platz einzunehmen.

Nach dem Roman von Patricia Highsmith, erzählt der Film die Geschichte von Tom Ripley, ein junger Amerikaner ohne Geld, der von einem vermögenden Industriellen nach Italien geschickt wird um seinen zügellosen Sohn, Dickie, nach Hause zu bringen, dem er die Identität stiehlt, nachdem er ihn in Folge eines Streits umgebracht hat. Ripley zieht nach Rom, da ihn aber ein Freund von Dickie enttarnt ist er gezwungen ihn umzubringen und verdichtet so noch mehr das Netz der Lügen, daß ihn umwickelt. Aber Ripley spielt seine Karten gut aus und schafft es den falschen Selbstmord von Dickie vorzutäuschen mit vielem zu seinen Gunsten im Testament. Die Gefahr scheint abgewendet (er verschwindet in ein neues Leben!), als, durch eine Reihe von kaum zu glaubenden Zufällen (diese Amerikaner im Urlaub scheinen überall zu sein), alles daran ist auf den Grund zu gehen. An diesem Punkt angelangt muß Ripley den endgültigen Schritt tun und den Punkt ohne Rückkehr überschreiten: eine andere Person umbringen, die dabei ist ihn zu entlarven. Dieses Mal handelt es sich jedoch um eine Person, die er schätzt, die keine Schuld hat, für die er ein tiefes Gefühl hat, der er sich anvertrauen wollte. Diese Handlung ist für ihn eine untilgbare Sünde, eine Selbstverurteilung zur Einsamkeit und zu Abgeschiedenheit. Die letzten Einstellungen zeigen ihn genau so: gedankenvoll, dunkel, in einer dunklen und einsamen Dimension eingeschlossen, in Erinnerung an die furchtbare Tat.