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M wie Millenovecentosessanta (1960)...

Konnte der 16. Mai 1960 ein grauer und trauriger Tag sein? Absolut nicht!
Der 16. Mai 1960 ist ein Tag voller Sonne. Im Krankenhaus von Catania herrscht Aufruhr. Alle sind besorgt...Rosaria, die Mutter, steht vor einer schweren Geburt. Die Ärzte haben keine Zweifel: „Entweder stirbt das Kind oder die Mutter“. Doch nach Stunden der Schmerzen endlich das Licht. Der erste der Fiorellos ist ein Kind mit schwarzen Haaren, weint wenig und lacht viel. Der ausgesuchte Name ist Raffaele, aber sobald die Eltern ihn sehen ändern sie ihre Meinung in Rosario wie die Mutter! Und es wird die Idee des zweiten Namens „geboren“: Tindaro, zu Ehren der Madonna die Tindari, die schwarze Madonna, die die Mutter verehrt.

N wie Nicola...

Nicola...der Name des Vaters von Rosario, Anna, Catena und Giuseppe.
Er war ein Obergefreiter der Zollbehörde und Finanzwache, ein Funker. „Das Idol“ von Rosario, der öfter mit dem Vater in die Kaserne ging und es ist genau dort, wo Rosario einige unvergeßliche Momente erlebt, und dort entsteht die seltsame Anziehung zum Mikrophon, das vom Vater benutzt wurde um kodierte Nachrichten zu senden.
Nicola war auch ein unbestechlicher und strenger Vater aber mit Rosario entwickelte sich eine besondere Beziehung...der Vater schafft es selten ihn anzuschreien, da er von der Sympathie des Sohnes fasziniert ist. Nicola hat nie die Wahlen der Kinder, vor allem den Wunsch von Rosario Shows zu machen, behindert. Dem Vater gefiel es bei seinen Kindern zu sein, er war ihr Vorbild, ein Beispiel zum nacheifern, ein Mann mit Humor, sensibel, in der Lage die Sachen von der besten Seite zu sehen...Deshalb sind Rosario, Anna, Catena und Giuseppe mit dem Respekt vor Freiheit aufgewachsen.
Sein plötzlicher Tod wegen eines Infarktes, im Februar 1990, hat der ganzen Familie große Schmerzen bereitet...Die Personen, die Rosario nahestehen, wissen wie sehr er gelitten hat und wie tief dieses Erlebnis in sein Leben gedrungen ist.
Rosario hat immer gesagt, daß er sehr viel von seinem Vater gelernt hat und während Karaoke, wenn zufällig ein Mann eines gewissen Alters auf die Bühne kam, kehrte der Vater in seine Gedanken zurück.
Am meisten bedauert Rosario, daß er seinem Vater den Erfolg nicht zeigen konnte.
Auch heute noch, nach 12 Jahren, erklärt er immer noch sehr zu leiden, wenn er an seinen Vater denkt und ihn in jedem Augenblick seines Lebens zu vermissen...Tatsächlich sagt er: „Für mich lebt er immer noch, ich fühle ihn mir immer nah“

O wie Ostuni...

Das ist das Touristendorf wo Rosario geheiratet hat...Wußtet ihr das nicht?!?!?
Aber es war nur ein Scherz, einer der Tausenden die in Rosarios Kopf entstehen...Wir befinden uns im Jahr 1986 in Ostuni. Rosario ist schon seit längerem mit seiner Animateur-Kollegin Elisabetta verlobt. Um die Gäste ein bißchen an der Nase herumzuführen, hat er beschlossen eine falsche Hochzeit zu organisieren. Sie haben erzählt, daß die kirchliche Trauung im engsten Kreis stattgefunden hätte, während das Fest im Dorf stattfinden sollte.
Die Kostümbildnerin hatte für sie ein wunderschönes Brautkleid vorbereitet, während er sich den Smoking von jemandem anzog, der vor 20 Jahren geheiratet hatte: der Anzug war kurz, eng, von der Zeit und Staub zerknittert. Sie hatten auch sechs Mercedes mit Fahrern gemietet und einige Freunde vom Ort angerufen, die die jeweiligen Eltern verkörperten.
Der Effekt war so groß, daß die Gäste von der Bar gingen um sich passende Kleidung zu suchen, Handschuhe und Hüte: am Tag des schicksalsschweren „Ja“ haben sich Elisabetta und Saro am Eingang des Dorfes gezeigt: gut 1200 Personen erwarteten sie mit Reis in den Händen und eingeschalteten Fotoapparaten.
Das Fest fand im Amphitheater auf bestmögliche Art statt, aber...die Geschenke waren nicht miteingerechnet worden! Teppiche, Nippes, Haushaltsgeräte, eine Hochzeitsreise nach Wien!
Nach dem Abendessen machen sich Elisabetta und Rosario fertig sich von den Leuten zu verabschieden, die am nächsten Tag abfuhren...die Komödie wäre kurz darauf beendet gewesen. Aber die Gehenden erzählen im Vorbeigehen den Kommenden von der stattgefundenen Hochzeit...so daß Rosario und Tata (von allen ihren Freunden so genannt) den Schein für mehrere Wochen wahren mußten.

P wie Pippo Baudo...

Pippo Baudo, eine große Fernsehpersönlichkeit, ist inzwischen seit mehr als 40 Jahre auf dem Gipfel des Erfolgs...
In das Touristendorf kommen Leute aller Art: bekannte Persönlichkeiten, Leute, die beim Fernsehen arbeiten, Techniker und Arbeiter von Rai und Fininvest (jetzt Mediaset). Gerade einer von ihnen macht Baudo auf Rosario aufmerksam. Wir sind im Jahr 1987, und Baudo macht eine Sendung, die den „normalen“ Menschen gewidmet ist, die in einer Minute auf sich aufmerksam machen wollen um eine Chance in der Showwelt zu bekommen...
Pippo persönlich ruft ihn, dem Enthusiasmus mit dem der Freund ihm von Fiorello erzählt hat vertrauend, zu einer Probeaufnahme: er ist ein bißchen unschlüssig, hat Angst, die Sachen begeistern ihn nicht über einen bestimmten Punkt...Aber Pippo ist Pippo und Fiore muß sich neuen Herausforderungen stellen und sich mit einer neuen Welt messen. Er beginnt damit indem er das Touristendorf, in dem er arbeitet, verläßt. In der Tasche hat er ein Flugticket nach Rom und ein Herz voller Zweifel, die dahinschmelzen, als er vor Pippo steht, der überrascht ist von dem Jungen, der erklärt keine bedeutenden Spielen machen, sondern nur reden zu können.
Baudo sucht aufsteigende Talente, die sich vor der Kamera für eineinhalb Minuten bei dem Programm „Festival“ zeigen können...Aber man kann Fiore keine eineinhalb Minuten geben...
Er fährt zurück, nimmt seine Tasche, zieht sein Blumenhemd an und geht in das Dorf zurück. Mit etwas hängendem Kopf, erschreckt wie jemand, der gerade eine Niederlage erlitten hat. Aber die Schlacht ist noch nicht geschlagen. Rosario wird das später verstehen, wenn er sich die Komplimente, die Baudo ihm gemacht hat noch mal durch den Kopf gehen läßt („Du könntest phantastisch moderieren! Aber da bin ich und deshalb kannst du nicht!“).
Dank dieser Probeaufnahme öffnet sich in seinem Herz ein Platz für das Fernsehen...Jetzt weiß Saro zu was er fähig ist!

Q wie Quattro (vier)...

Quattro...oder besser „à è quattro“...wer erinnert sich nicht? Das war das Motto der Ausgabe von 2001 von Stasera pago io... in 2002 unterstützt vom legendären...“IGNAZIO“!

R
wie Rosaria...

Denkt ihr das wäre ein Fehler? Der Name fälschlicherweise mit einem A am Ende geschrieben? Nein! Rosaria...ist der Name der Mutter von Rosario, Anna, Catena und Giuseppe!
Frau Rosaria ist auch heute noch eine wunderschöne Frau, von der Rosario sehr viel hat, sowohl äußerlich, als auch charakterlich...und er fühlt sich ihr sehr verbunden! Rosaria ist sein größter Fan und ihr widmet er seinen ganzen Erfolg.
Auch wenn seine Arbeit ihn weit weg hält, versucht er immer sie über das Telefon zu erreichen, weil so wie die ihn definiert ist er  „ein liebenswürdiges Muttersöhnchen“!
Rosaria hat es noch nicht geschafft zu verstehen, daß ihr erstgeborener Sohn berühmt ist und gibt ihm weiterhin die typischen Mutterratschläge: nicht rauchen, abends nicht spät heimkommen...
In der Vergangenheit kam es vor, daß Mutter und Sohn zusammen in die Diskothek gingen!
Es passiert des öfteren sie im Publikum der Shows von Rosario zu sehen oder man sieht sie sogar wie letztes Jahr mit den Söhnen auf die Bühne gehen! Die Mutter ist stolz auch ihre vier Kinder, auch wenn es ihr nicht gefällt sie in der Öffentlichkeit zu sehen.


S
wie Saro...

Saro ist der sizilianische Diminutiv von Rosario. Und so wird Rosario von vielen Freunden, vor allem, den sizilianischen genannt! Für die anderen ist er nämlich Fiore!
Zu Ehren dieses Namens hat Rosario seine CD von 1996 Saro Fiorello genannt, die die Wende in seiner musikalischen Karriere markiert. Im Inneren der CD steht ein Satz mit Saro unterschrieben, was wohl der authentischste Teil unsere Idols ist! Die Mutter Rosaria wir Sara genannt.

T wie Tommasino...

Tommaso Accardo, besser bekannt als Tommasino, ist die „rechte Hand“ von Fiorello bei seinen Gags! Sympatischerweise wird er auch OGM, oggetto geneticamente  modificato (genetisch verändertes Objekt), genannt oder auch dunkles Objekt der Begierde! Sie haben bei der Werbung für Infostrada angefangen zusammen zu arbeiten um sich 2001 bei Stasera pago io wiederzufinden. Tommasino hat vor allem die Bodyguards für die wunderschönen Gäste verkörpert. Dann haben sie zusammen ihre Sommertour Stasera paghi te gemacht und am Ende die zweite Ausgabe von Stasera pago io...in Euro!. Zusammen sind sie die Hauptpersonen zahlreicher Sketche, vor allem gesungener!

U wie Ulisse (odysseus)...

Das ist der Titel des ersten Vortrags von Rosario! Im Kindergarten sollte eine Episode mit der Hauptfigur Odysseus aufgeführt werden. Es waren ca. 2000 Kinder aber für die Besetzung der Hauptrolle hatte keiner Zweifel: „Fiorello“ war die einstimmige Antwort!
Rosario erinnert sich gerne an diesen Abschnitt seines Lebens und einmal sagte er: „Man sieht, daß sich diese Sache direkt in meinem Gehirn festgesetzt hat, denn seit dieser Zeit konnte ich nicht mehr ohne eine Bühne leben!“

V wie Valtur...

Die berühmte Kette von Touristendörfern war das wahre Fitnesstudio von Rosario. In Der Tat hat er dort für gut 11 Jahre gearbeitet!
1977 eröffnet Valtur ein Touristendorf in Brucoli, wenige Kilometer von Augusta entfernt.
Wie viele andere Jugendliche klopft Rosario an die Tür des Dorfes: er ist bereit alles zu tun, da er Arbeit braucht.
Der Anfang in dem Dorf ist hart: der einzige freie Posten ist in der Küche als Küchenjunge und gelegentlich als Koch. Aber Rosario ist nicht gerade geschaffen für dieses Metier. Zum Beispiel hat er einmal weil er lachte und sprang einen Teller mit Fisch auf das weiße Kleider einer Frau fallen lassen. Oder ein anderes Mal ließ er einen Stapel Teller fallen und warf das Dessert für 1200 Personen in den Müll! Aber einmal zum Animateur befördert lief die Sache viel besser.
Ein bedeutendes Ereignis erklärt die Gabe des Showmans in Fiore.
Wir sind in den 80er Jahre und Fiore kommt nach Hause, nachdem er den Militärdienst geleistet hat. Der Chef des Dorfes, Enzo Olivieri, sagt zu ihm: „Entweder du bist der Animateur oder ich nehme dich nicht an“
Und Fiore:
„Nein, ich brauche Geld. Ich wäre gerne Barkeeper weil ich da Geld verdiene“. Aber nachdem er ein paar Tage darüber nachgedacht hatte, präsentiert Fiore sich Enzo Olivieri um als Animateur eingestellt zu werden...und da begann alles!

Z wie Zio (Onkel)...

Rosario ist auch Onkel der Tochter von Anna (seine Schwester) und der Tochter von Beppe (sein Bruder). Die Tochter von Anna, 1997 geboren, heißt Nicoletta, zu Ehren des verstorbenen Vaters. Die Tochter von Beppe jedoch heißt Anita. Sie wurde 2003 geboren. Rosario fühlt sich seinen Nichten sehr verbunden und er spricht oft im Fernsehen und bei Interviews von ihnen.


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